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Begriffserläuterungen

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Hier finden Sie Erläuterungen
zu den folgenden Begriffen mit Anfangsbuchstaben B:

BAPLIE, bayplan/stowage plan - occupied and empty locations

Ladeplan über die Gesamtanzahl an Containern, enthält Daten zu Containern und Gütern auf einem Transportmittel sowie zur Position der Güter auf dem Transportmittel. In der Seeverkehrswirtschaft wird die Nachricht für EDI als EDIFACT Nachrichtentyp zwischen Reedereien und deren Agenten, Container Terminals, Stauzentralen und Schiffen eingesetzt.

BPM Business Process Management

Business Process Management (BPM) wird teilweise unterschiedlich definiert; es herrscht jedoch eine weitgehende Übereinstimmung bei der Zielsetzung. Es geht um die Verbesserung der Planung und Ausführung von Geschäftsprozessen, unterstützt durch eine weitgehende Digitalisierung der Prozesse. Im Gegensatz zur IT- Unterstützung einzelner Aufgabenstellungen steht BPM für die Integration aller Systemkomponenten für die Prozess- und Datensteuerung eines Unternehmens.

Hierbei sind alle Phasen einer Prozessintegration angesprochen:

  • die optimale Planung und Beschreibung der Geschäftsprozesse unter einer Gesamtsicht (Definition einzelner Prozesse, Erstellung von Geschäftsprozessmodellen, Analyse und Optimierung der Prozesse und Modelle, z.B. durch Simulation), unter Einsatz von Tools zur Geschäfts Prozess Optimierung (GPO),
  • die weitgehende Automatisierung der Geschäftsprozesse, z.B. durch Workflow Management Systeme (WMS) für die Steuerung , Überwachung und Koordination der Geschäftsprozesse, oder durch Verfahren des Enterprise Application Integration (EAI) für die Integration der die Geschäftsprozesse unterstützenden IT-Anwendungssysteme,
  • die Gegenüberstellung von Laufzeitdaten und Planungsdaten, daraus Korrekturen beim wiederholten Durchlauf des Zyklus.

Ein großes Problem bei der Umsetzung des BPM besteht in der fehlenden Verbindung zwischen den GPO- Tools und den WMS bzw. EAI- Verfahren. Ein Ansatz wird in der Abbildung und Modellierung von Workflows durch die Kombination von Webservices gesehen, unter Einsatz der Business Process Execution Language (BPEL), die für die Beschreibung der Schnittstellen auf XML und WSDL basiert. Eine weitere Sicht für die flexible Verbindung verschiedener Modelle und Funktionen ist die Service Oriented Architecture (SOA), bei der u. a. EAI- Tools eigenständige Applikationen verbinden.

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BPR Business Process Reengineering

Business Process Reengineering ist der Begriff für die radikale Überprüfung der Geschäftsprozesse und deren Neugestaltung unter der Zielsetzung, die Wertschöpfung und Effizienz zu verbessern, so unter anderem die Qualität, den Service und die Geschwindigkeit zu steigern und die Kosten zu senken (vgl. Michael Hammer, James Champy "Business Reengineering, die Radikalkur für das Unternehmen", Campus Verlag).

Bei Business Process Reengineering wird die seitherige Organisation in Frage gestellt. Gedanklich wird davon ausgegangen, dass das Unternehmen neu gegründet würde. Im Vordergrund steht die Frage des "Was und Warum" um die Effizienz und die Zufriedenheit der Kunden zu verbessern, danach kommt erst die Definition des "Wie". Bestehende Strukturen und Prozesse bleiben bewusst unberücksichtigt. Am Beginn steht "ein weißes Blatt Papier" auf dem die Geschäftsprozesse neu spezifiziert werden.

Business Process Reengineering ist ein Teilansatz der Geschäftsprozessoptimierung (GPO).

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B2B (Business-To-Business)

Unter B2B, der Abkürzung für Business-To-Business, werden die Beziehungen und Geschäftsprozesse zwischen Unternehmen verstanden. B2B beinhaltet eine Abgrenzung gegenüber Beziehungen von Unternehmen mit Konsumenten (End-Kunden, Privatpersonen), mit Mitarbeitern oder mit der Administration (öffentlichen Verwaltung bzw. Regierung).

Bezogen auf den Einsatz der Informations- und Kommunikations-Technologie steht der Begriff B2B für ein Teilgebiet der Definition von E-Business, dort eingeschränkt auf die Beziehungen zwischen Unternehmen.

Der Open System Integration Server OSIS wird für B2B in vielen Branchen und Unternehmen eingesetzt.

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B2C (Business-To-Consumer)

Unter B2C, der Abkürzung für Business-To-Consumer, werden die Beziehungen und Geschäftsprozesse zwischen Unternehmen und Verbrauchern (End-Kunden, Privatpersonen) verstanden. B2C beinhaltet eine Abgrenzung gegenüber Beziehungen der Unternehmen mit anderen Unternehmen, mit Mitarbeitern oder mit der Administration (öffentlichen Verwaltung bzw. Regierung).

Bezogen auf den Einsatz der Informations- und Kommunikations-Technologie steht der Begriff B2C für ein Teilgebiet der Definition von E-Business, eingeschränkt auf die Beziehungen zwischen Unternehmen und Verbrauchern. Internet und Onlineshops spielen hierbei eine große Rolle.

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