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Begriffserläuterungen

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Hier finden Sie Erläuterungen
zu den folgenden Begriffen mit Anfangsbuchstaben C:

CALINF, vessel call information

Information zu einem Schiff, eine EDI-Nachricht im EDIFACT Standard, mit der ein Reedereiagent die Ankunft eines Containerschiffes, ergänzt mit Information zur Handhabung, an ein Container Terminal bzw. eine Stauerei sendet.


Category Management (CM)

Category Management ("Warengruppenmanagement") ist die Bezeichnung für eine besondere Art der Zusammenarbeit von Herstellern und Handel für ein bestimmtes Sortiment (Category, Zusammenstellung von Artikeln).

Eine Category wird auf Grund einer Analyse des Kundenverhaltens gebildet: was sind aus der Sicht des Verbrauchers zusammengehörige Gruppen von Artikeln, welchen Nutzen hat der Kunde aus der Zusammenstellung eines solchen Sortiments und welche Vorteile entstehen daraus für Hersteller und Handel gegenüber dem Wettbewerb.

Für eine Category werden sämtliche Aktivitäten aus der üblicherweise nach Bereichen (z. B. Marketing und Verkaufsstrategie, Entwicklung, Produktion, Beschaffung bzw. Einkauf, Verkauf usw.) unterteilten Organisation herausgelöst und, gesondert für die Categoriy, vom Hersteller und Handelsunternehmen gemeinsam optimiert und bezüglich des Erfolgs bewertet.

Category Management ist eine auf die Nachfrage des Kunden gerichtete Komponente des Efficient Consumer Response ( ECR).

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COARRI, container discharge/loading report

Container-Lösch-/Ladebericht, eine EDI-Nachricht vom Containerterminal / Stauereibetrieb zum Agenten im EDIFACT Standard, mit Angaben zu Containern, die aus einem Schiff entladen bzw. in ein Schiff beladen wurden. Neben der Bezeichnung der Container können die Angaben z.B. den Stauplatz und den Löschhafen eines Containers und Information zu gefährlichen Gütern enthalten.

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CODECO, container gate-in/gate-out report

Container Terminal Eingangs-/Ausgangsmeldung im Zusammenhang mit dem Vor- und Nachlauf von Containern und Equipment. Mit CODECO wird bestätigt, dass die aufgeführten Container auf der Landseite von einem Frachtführer (Strasse, Schiene oder Binnenschiff) abgeholt oder zugestellt wurden. Empfänger der EDI-Nachricht im EDIFACT-Standard können alle an der Logistikkette beteiligten Unternehmen sein, wie z.B. Agent / Schiffsmakler, Verlader, Spediteur, Frachführer im Hinterlandverkehr.

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Content Management System (CMS)

"Content" steht für Text- und Multimedia- Dokumente. Diese werden über eine Content Management System gemeinsam in Dateisysteme abgelegt, bearbeitet und in wählbarer Form, zum Beispiel als PDF- oder HTML- Dokumente, präsentiert. Der Inhalt der Dokumente wird gegenüber dem jeweiligen Layout "neutral" gehalten. So wird bei der Erstellung von Webseiten der Inhalt erst über Vorlagen (Templates) mit dem Webdesign verknüpft. Autoren können ohne Beachtung des späteren Layouts ihre Information eingeben und bearbeiten.

Content Management Systeme kommen zum Beispiel als "Redaktionssysteme" für die Redaktion von Dokumenten oder als "Web Content Management Systeme (WCMS)" in Internetauftritten, Portalen und Marktplätzen zum Einsatz.

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Continuous Replenishment (CR)

Continuous Replenishment ("kontinuierliche Warenversorgung", mit CR oder auch CRP abgekürzt) wird zum Teil als eine Sonderform des Efficient Replenishment ( ER, "effiziente Warenversorgung") gesehen, von anderen Autoren diesem gleich gesetzt. Beide sind ein Bestandteil des Konzepts von Efficient Consumer Response ( ECR).

Beim Continuous Replenishment wird der Hersteller in die Planung der Bedarfsmengen des Handels einbezogen. Der Hersteller erhält hierfür laufend die aktuelle Information zum Lagerbestand des Händlers und zu den Abverkaufsdaten. Die entsprechenden EANCOM- Nachrichten für den elektronischen Datenaustausch ( EDI) sind u. a. Bestellung ( ORDERS), Lagerbestandsbericht ( INVRPT), Verkaufsdatenbericht ( SLSRPT), Verkaufsprognose ( SLSFCT), Lieferavis ( DESADV) und Wareneingangsmeldung ( RECADV). Der Open System Integration Server OSIS bietet für die EDI- Szenarien sowohl für den Einsatz beim Handelsunternehmen als auch beim Hersteller (Lieferanten) vorgefertigte ("vorkonfigurierte") Lösungen.

Es gibt unterschiedliche Vereinbarungen darüber, in wie weit der Händler die Verantwortung für die Beschaffung an den Hersteller abgibt, ob der Hersteller die Bestellungen generiert oder der Händler Bestellvorschläge des Herstellers jederzeit ändern kann. Außerdem ist zu unterscheiden, ob der Hersteller ein Zentrallager oder die einzelnen Filialen oder Betriebsstätten des Händlers beliefert.

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CONTRL, syntax and service report

CONTRL ist eine EDI-Nachricht im EDIFACT-Standard, mit der eine empfangene Nachricht oder Nachrichtengruppe bezüglich der Wohlgeformtheit ihrer Syntax bestätigt oder mit einer Fehlermeldung zurückgewiesen werden kann.

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COPARN, container announcement

Container Ankündigung, eine EDI-Nachricht im EDIFACT-Standard, mit der die Ankunft von Containern angekündigt und die Annahme, Freistellung, Verfügbarmachung und der Abruf von Containern beauftragt werden kann. Versender können der Verlader, Spediteur, Agent, eine Container Ent- oder Beladestelle sowie der Empfänger der Container sein. Als Empfänger der Nachricht kommen wiederum der Spediteur und Agent sowie Container Terminal, Depot, Ent- und Beladestelle und Leasinggeber in Frage.

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COPINO, container pre notification

Container Voranzeige, eine EDI-Nachricht zum Hinterlandverkehr im EDIFACT-Standard, mit welcher der Frachtführer über die Ablieferung oder Übernahme von Containern berichtet. Empfänger der Nachricht können alle an der Logistikkette beteiligten Unternehmen sein.

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COPRAR, container discharge/loading order

Container Lösch-/Ladeauftrag, eine EDI-Nachricht im EDIFACT-Standard. Sie beinhaltet den Auftrag des Reedereiagenten bzw. Schiffsmaklers an das Container Terminal bzw. an die Stauerei, die aufgeführten Container von einem Schiff zu entladen oder auf das Schiff zu laden.

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COREOR, container release order

Anweisung zur Container Freistellung, eine EDI-Nachricht im EDIFACT-Standard mit der Anweisung zur Freistellung von Containern und mit der Verfügung, durch wen oder in wessen Auftrag diese abgeholt werden dürfen.

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CRM Customer Relationship Management

Unter CRM wird die Strategie eines Unternehmens für die ganzheitliche Verwaltung der Beziehungen mit Kunden verstanden. Gegenstand sind die Gewinnung neuer Kunden, die Pflege von Bestandskunden und die Dienstleistung für Kunden, mit der Zielsetzung, den Marktanteil zu erhöhen und Kunden über eine hervorgehobene Zufriedenheit zu binden.

Für die IT- Unterstützung von CRM steht eine große Auswahl an Standardsoftware zur Verfügung. Die Basis ist jeweils eine Datenbank, in der sämtliche Stammdaten (z. B. Adressen, Ansprechpartner, Telefon-/ Faxnummern, Email- Adressen) und Kontakte (z. B. Inhalt von Telefongesprächen, Emails, Briefe, Ergebnisse von Meetings, Angebote, Aufträge, Serviceleistungen, Rechnungsstellungen, Reklamationen) verwaltet werden. Die Daten können analytisch ausgewertet werden, z. B. für die Akquisition, und tragen zur Qualität der operativen Abwicklung von Kundenkontakten jeglicher Art bei.

CRM ist nur eine Teilsicht zu einer ganzheitlichen Geschäftsstrategie. Die in einem CRM- System verwalteten Daten werden auch in Softwaresystemen anderer Anwendungsbereiche benötigt und unter Umständen auch dort (redundant) geführt. Adress- Daten sind hierfür ein typisches Beispiel. Oder der Zugriff von einem CRM- System auf Daten, die in anderen Softwaresystemen erfasst sind, bringt einen zusätzlichen Nutzen für das Kundenbeziehungs- Management. Es ist daher von großer Wichtigkeit, eine CRM- Software in eine vorhandene IT- Struktur zu integrieren. Hierzu können u. a. Verfahren des Enterprise Application Integration ( EAI) eingesetzt werden.

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Cross Docking

Cross Docking ist die Bezeichnung für eine besondere Form der Zustellung innerhalb logistischer Ketten des Supply Chain Managements ( SCM). Die Zielsetzung ist, so weit als möglich die Zwischenlagerung beim Umschlag zu vermeiden und die Bestandslagerung in den Stufen der logistischen Kette zu reduzieren.

Man unterscheidet drei verschiedene Varianten des Cross Docking.

Beim einstufigen Cross Docking kommissionieren die Lieferanten die Waren bezogen jeweils auf nur einen Empfänger. Das bedeutet, dass jeder Lieferant gleichzeitig Sendungen an mehrere Empfänger aufgeben muss und ein Empfänger gleichzeitig Sendungen von mehreren Lieferanten bekommt. Die physische Abfertigung, z. B. an der Rampe, ist aufwendig und die Verkehrsbelastung ist hoch.

Die genannten Nachteile sollen durch das zweistufige Cross Docking vermieden werden. Die Lieferanten liefern die Waren für viele Empfänger jeweils als Sammelsendung an einen Cross Docking Point. Dort erfolgt ein Umschlag in der Weise, dass jeder Empfänger nur eine Sendung mit den Waren von allen seiner Lieferanten erhält.

Bei mehrstufigem Cross Docking kommen weitere Cross Docking Points zum Einsatz.

Für die Abwicklung der Prozesse ist der Austausch von EDI- Nachrichten und deren Bereitstellung und Verarbeitung in den Anwendungssystemen der beteiligten Unternehmen notwendig.

EANCOM ist ein in der Konsumgüterindustrie verwendetes Subset des EDIFACT- Standards für EDI. Neben vielen optionalen sind für das Cross Docking zumindest die EANCOM- Nachrichtentypen Bestellung ( ORDERS), Liefermeldung ( DESADV), Wareneingangsmeldung ( RECADV) und Rechnung ( INVOIC) notwendig. Die EANCOM- Nachrichtentypen verwenden die Standards EAN/GTIN (Global Trade Item Number) zur Identifikation von Artikeln, ILN/GLN) (Global Location Number) zur Identifikation von Partnern und Lokationen und NVE/SSCC) (Nummer der Versandeinheit / Serial Shipping Container Code) zur Identifikation von logistischen Einheiten wie z. B. Packstücke.

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