SAP Exchange Infrastructure (XI)
Die SAP Exchange Infrastructure (XI), ein Bestandteil des SAP NetWeaver, ermöglicht die Integration von SAP- mit Nicht- SAP- Systemen auf
der Basis von Technologien wie
Web- Services,
XML, Java- und J2EE-Standards (Java 2 Enterprise Edition).
OSIS, der Open System Integration Server,
ist für SAP NetWeaver zertifiziert und steht als Adapter für XI zur Verfügung. OSIS kommuniziert mit dem XI über die
vorhandenen Standard- Adapter von XI, wie zum Beispiel für XML, http.
OSIS ergänzt damit die SAP Exchange Infrastructure (XI) in
EAI- und
EDI- Szenarien bei der Kommunikation mit Nicht- SAP- Systemen.
Über OSIS stehen SAP- Systemen eine Vielzahl von Protokollen und Standards für die Kommunikation zur Verfügung; für
viele Branchen liegen vorkonfigurierte
Lösungen für die Integration
der Geschäftsprozesse vor.
zurück nach Oben
Shopsystem
Ein Shopsystem ist die Webanwendung (Software) eines
Onlineshops und muss dessen Anforderungen erfüllen.
Es gibt viele Shopsysteme
, die sich durch die Ausrichtung des Onlineshops im Markt, die eingesetzte Technologie und die Mächtigkeit der angebotenen
Funktionalität unterscheiden. Das Shopsystem kann auf einem Webserver bzw. Application- Server beim Betreiber des Onlineshops
oder bei einem Provider installiert sein. Als serverseitige Technologie können verschiedene Verfahren zum Einsatz kommen wie zum
Beispiel PHP, Servlets, JavaServer Pages oder allgemein CGI- Programme.
Die Haltung und Pflege persistenter Daten, wie zum Beispiel die Produktinformation oder die Bestelldaten des Kunden, erfolgen unter
Einsatz einer Datenbank auf der Serverseite. Sitzungsdaten, wie zum Beispiel der Inhalt eines virtuellen Einkaufkorbes, können
serverseitig oder durch HTTP- Cookies clientseitig gespeichert werden.
Die einfachste Ausführung der Präsentation durch Browser auf dem Client erfolgt in der Hyper Text Markup Language (HTML),
mit der Darstellung statischer Objekte und der Einbindung von Bildern und Querverweisen. Mit der Anwendung von Dynamic HTML und der
Einbindung einer clientseitigen Skriptsprache wie JavaScript in das Dokument werden Darstellungen möglich, die sich dynamisch
ändern, zum Beispiel als Reaktion bei Benutzereingaben. Dreidimensionale Szenen mit der Animation von Objekten und möglichen
Interaktionen können mit der Virtual Reality Modeling Language (VRML) dargestellt werden.
Neben der Aufbereitung der Produktinformation und der Bearbeitung von Bestellungen muss ein Shopsystem weiter Funktionen erfüllen,
zum Beispiel für die Administration des Systems, für die Verwaltung von Kundendaten und Dokumenten, für die
Rechnungsstellung und den Zahlungsvorgang per Vorkasse, Rechnung, Nachnahme, Bankeinzug oder Kreditkarte. Außerdem können
für den Geldeinzug über Internet Zahlungssysteme wie zum Beispiel Paypal, einer Tochter von Ebay, oder giropy, für
die Bezahlung über ein Kreditinstitut des Käufers, angebunden werden.
Darüber hinaus muss ein Shopsystem mit den übrige EDV- Systemen des Betreibers integriert werden, zum Beispiel mit den
Finanz-,
ERP-,
Warenwirtschaft-,
Lagerverwaltungs-, Versand- Systemen. Hierzu kommen Verfahren
des Enterprise Application Integration
(EAI) zum Einsatz, wie zum Beispiel
OSIS, der Open System Integration Server.
zurück nach Oben
SCM Supply Chain Management
Supply Chain Management ist die Bezeichnung für die optimale Planung, Ausführung und Unterstützung der Prozesse
logistischer Wertschöpfungsketten (Supply Chains). Einer logistischen Wertschöpfungskette liegt die Organisation von
kooperierenden Unternehmen zugrunde, welche die Optimierung der Beschaffung von Rohmaterialien oder Halbfertigprodukten, der
Produktion von Waren und deren Verteilung bis zum Endkunden zum Ziel hat.
In eine logistische Wertschöpfungskette einbezogene Unternehmen sind zum Beispiel Produktionsunternehmen und deren Zulieferer,
Handelsunternehmen, Logistikdienstleister wie Spediteure und Agenten, Frachtführer (Straße, Schiene, Wasser, Luft),
Umschlagsunternehmen und Containerterminals, Distributionszentren (z.B. Kommissionierlager), Behörden wie Zoll oder Hafenbehörden.
Logistische Ketten überlagern sich zu logistischen Netzen. Knoten solcher Netze sind z.B. Produktionsunternehmen (mit mehreren
Zulieferern und mehreren Kunden), Handelsunternehmen (mit mehreren Lieferanten und Kunden) oder Logistikdienstleister
(die Leistungen für die Beschaffung und Verteilung in verschiedenen Ketten erbringen).
Eine besondere Problemstellung des SCM ist die Optimierung der Logistik der einzelnen Unternehmen (deren Intralogistik) und der
Logistik einer gesamten logistischen Wertschöpfungskette unter einer gemeinsamen Zielsetzung. Je nach der Interessenlage dessen,
der die Wertschöpfungskette besonders prägt, sind entsprechende Methoden und Modelle entstanden, wie zum Beispiel das Just
in Time
(JIT) Konzept, bei dem die Koordination der Prozesse von
Herstellern und Lieferanten im Vordergrund steht, oder das Konzept des Efficient Consumer Response
(ECR), eine auf die Kaufentscheidung des Konsumenten
orientierte Zusammenarbeit zwischen Händlern und der Konsumindustrie.
Für die Optimierung der Planung und Ausführung der Prozesse einer Supply Chain ist der Informationsfluss in beiden Richtungen
entlang der Supply Chain sowie dessen Anbindung an die innerbetrieblichen Informationssysteme eine wichtige Voraussetzung.
Die beteiligten Unternehmen verfügen so über die aktuelle und für sie jeweils relevante Information zur optimalen
Planung, Steuerung und Kontrolle der Prozesse sowie zur finanztechnischen Abwicklung, mit einem hohen Nutzen bezüglich
Qualität, Wirtschaftlichkeit und Kundenzufriedenheit. Supply Chain Event Management (SCEM) ist der Begriff für das
ereignisgesteuerte Erkennen von Abweichungen und Störungen gegenüber den Vorgaben zu den Geschäftsprozessen der
Supply Chain, und die Durchführung von entsprechenden Maßnahmen zu deren Behebung.
RFID
(Radio Frequency Identification) ist eine hierfür zunehmend eingesetzte Technik für die Erfassung und
Bereitstellung von Echtzeitdaten in der Supply Chain.
Die LS GmbH bietet ihre
Dienstleistung
und ihre
vorgefertigten Lösungen
für den automatisierten Datenaustausch des Supply Chain Managements für jedes beliebige Unternehmen
der logistischen Kette an. Mit dem Einsatz des Open System Integration Server OSIS der LS GmbH können anstehende
EDI- und
EAI- Aufgabenstellungen schnell realisiert oder auch
bestehende EDI- und EAI- Szenarien kostengünstig abgelöst werden. Die moderne und erprobte
Technologie von OSIS
ermöglicht den "kleinen Einstieg" und einen sukzessiven Ausbau bis zur Integrationsplattform und "Datendrehscheibe" eines
Unternehmens.
zurück nach Oben
SLSFCT sales forecast
Mit der EDIFACT- Nachricht "Verkaufsprognose"
übermitelt ein Verkäufer Prognosedaten an einen Lieferanten, mit Angaben zum Verkaufsort, zum Produkt, zur Menge, zur
Preisgestaltung, zum Zeitraum usw.
zurück nach Oben
SLSRPT sales data report
Der "Verkaufsdatenbericht" ist eine
EDIFACT- Nachricht, die ein Verkäufer an
einen Lieferanten sendet, mit Angaben zum Verkaufsort, zum Produkt, zur Menge, zur Preisgestaltung, zum Zeitraum usw.
zurück nach Oben
SOA Service Oriented Architecture
Der Begriff SOA, Service Orientierte Architektur, beinhaltet ein Paradigma des Software Designs. Komplexe
Geschäftsprozesse können durch Teilprozesse bzw. Funktionen beschrieben werden. Als "Dienste" oder "Services" bezeichnete
Softwarekomponenten unterstützen diese Funktionen. Über Konnektoren wird die Interaktion zwischen den Diensten zu der
IT- Architektur konfiguriert, welche den Anforderungen zur Unterstützung der komplexen Geschäftprozesse nachkommt.
Durch die Unterteilung auf einzelne Funktionen können Änderungen bei den Geschäftsprozessen auf Seiten der IT durch
Änderungen der Konfiguration der "dienstorientierten Architektur" flexibel nachvollzogen werden. Änderungen an den Diensten,
den Softwarekomponenten, sollen so vermieden werden, die Einbindung bereits vorhandener Applikationen erleichtert werden. Dienste
können in unterschiedlichen Programmiersprachen und auf unterschiedlichen Systemplattformen realisiert sein. Die Dienste sind nur
"lose gekoppelt" und unabhängig voneinander. Ein Dienst wird über seine Schnittstelle beschrieben. Über die Schnittstelle
liefert ein Dienst auf eine Anfrage die der Beschreibung seiner Funktion entsprechende Antwort.
Über die flexible Anpassung von IT- Architekturen an Änderungen der Geschäftsprozesse soll eine Steigerung der Qualität
und Wirtschaftlichkeit erreicht werden, durch eine schnelle Optimierung der Automatisierung, verbunden mit einer Reduzierung der Kosten
bei der Umsetzung.
Bei einer unternehmensübergreifenden SOA spricht man vom Service Provider als Anbieter eines Dienstes, vom Service Consumer als
Anfrager an einen Dienst. Für die Registrierung eines Dienstes und seiner Beschreibung, für das Suchen und Finden eines
Dienstes, für die Herstellung der Bindung zwischen einem anfragenden System und dem Dienst und für die Abwicklung der Anfrage
und der Antwort sind standardisierte Schnittstellen notwendig. Für die Bedienung der Schnittstellen sind im allgemeinen
Konnektoren bzw. Adapter einzusetzen, eine bereits aus
EAI- (Enterprise Application Integration) bekannte
Aufgabenstellung.
Eine technische und organisatorische Realisierung von SOA sind
Web Services.
zurück nach Oben
SOAP
SOAP ist ein in
XML kodiertes Protokoll für den Austausch von Daten und
Informationen zwischen Rechnern in einer dezentralisierten und verteilten Umgebung wie im Internet. SOAP nutzt Internet- Protokolle
der Transport- und Anwendungsschicht, zum Beispiel HTTP und TCP.
Eine SOAP- Nachricht besteht aus drei Teilen: dem SOAP- Envelope, dem SOAP- Header und dem SOAP- Body, wobei der SOAP- Header optional
ist.
Der SOAP- Envelope umschließt wie ein Umschlag die gesamte Nachricht, außerdem wird dort der verwendete Namensraum festgelegt. Der
SOAP- Header ist das erste Kindelement des SOAP- Envelope. Er enthält Metainformationen, mit Angaben wie zum Routing
der Nachricht, wer die Aufgaben umsetzen soll und was optional ist und was nicht. Der SOAP- Body enthält die Nutzdaten, die
Information für den Empfänger. Anhand von Kodier- und Entschlüsselungsregeln (Serialization) sind die Instanzen von
anwendungsspezifischen Datentypen beschrieben. Ein Element, das Fault- Element, dient der Meldung von aufgetretenen Fehlern.
Neben dem Verfahren zum Serialisiern von Daten bietet SOAP die Möglichkeit des Remote Procedure Call
(RPC), um auf entfernten Rechnern Methoden aufzurufen. So
kommt SOAP auch beim Zugriff auf
Web- Services zum Einsatz.
OSIS, der Open System Integration Server,
unterstützt die Kommunikation über SOAP.
zurück nach Oben
SSCC Serial Shipping Container Code
SSCC ist die im
GS1- Nummernsystem gebrauchte internationale Bezeichnung
für die Nummer der Versandeinheit
(NVE) zur Packstückidentifikation.